Magnetimpulsschweißen ist ein festphasenbasiertes Fügeverfahren, bei dem durch kurzzeitige Hochstromimpulse starke Magnetfelder erzeugt werden, die ein Werkstück in hoher Geschwindigkeit auf ein Fügepartner beschleunigen. Der schräg-stumpfe Aufprall erzeugt lokalen metallischen Kontakt und Wellendefektstrukturen ohne Schmelzphase. Es erlaubt das Fügen schwer schweißbarer Werkstoffe und Mischverbindungen (z.B. Al–Cu) mit minimaler Wärmeeinflusszone und günstiger Mikrostruktur an der Grenzfläche.
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