Härtemessung ist die quantitative Bestimmung der Härte eines Werkstoffs mittels genormter Eindring-, Ritz- oder Rückprallverfahren. Sie liefert skalare Kennwerte, die mit Festigkeit, Verschleiß- und Kratzbeständigkeit korrelieren. Moderne instrumentierte Eindringprüfungen ermöglichen die Ableitung von Elastizitätsmodul, Fließspannung und Zeitabhängigkeit. Randzonen-, Schicht- und Gefügegradienten lassen sich über Härteprofile charakterisieren.
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