lokales Schmelzen

Lokales Schmelzen bezeichnet das räumlich stark begrenzte Aufschmelzen eines Werkstoffvolumens infolge lokaler Energieeinträge, etwa durch Laser, Elektronenstrahl, Reibung oder elektrische Kontakte. Es tritt in additiven Fertigungsverfahren, Schweißprozessen, Oberflächenhärtung oder bei Hot-Spots auf. Das rasche Aufheizen und Abkühlen führt zu charakteristischen Mikrostrukturen, Eigenspannungen und möglichen Defekten wie Poren oder Rissen und beeinflusst maßgeblich Gefüge, Phasenverteilung und Funktionseigenschaften.

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