Hochfrequente Schallemissionen in Werkstoffen sind elastische Wellen im Ultraschallbereich, die durch schnelle, lokale Energieentladungen wie Risssprünge, Zwillingsbildung oder Versetzungsbewegungen entstehen. Die akustische Emissionsanalyse detektiert diese Signale über Sensoren und erlaubt Rückschlüsse auf aktive Schädigungsmechanismen, deren Kinetik und Lokalisierung. Sie ist ein wichtiges zerstörungsfreies Prüfverfahren für Strukturüberwachung und Bruchmechanikstudien.
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