Präkonzentration bezeichnet Verfahren zur Anreicherung analytisch relevanter Spezies vor der eigentlichen Messung, um Nachweisgrenzen zu senken und Matrixeffekte zu minimieren. In der Werkstoffanalytik umfasst sie z. B. Festphasenanreicherung, Elektroabscheidung, Flüssig-Flüssig-Extraktion oder Verdampfung. Sie ist entscheidend für Spurenanalytik von Legierungselementen, Verunreinigungen oder Korrosionsprodukten und verbessert Präzision, Richtigkeit und Empfindlichkeit moderner Messmethoden.
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