Der Spröd-Duktile-Übergang beschreibt den temperatur- und oft dehnratenabhängigen Wechsel des Bruchverhaltens von korngefügeten Werkstoffen, typischerweise ferritischen Stählen, von sprödem Spaltbruch zu duktiler Mikrovoid-Koaleszenz. Er wird durch Versetzungsbeweglichkeit, Hindernisdichte, Korngröße und Versetzungsquellaktivierung bestimmt. Charakterisierung erfolgt über Kerbschlagbiegeversuche und Bruchmechanik, relevant für Tieftemperaturanwendungen.
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