Deuterium-Tracer nutzen das stabile Isotop Deuterium als markierbares Wasserstoffäquivalent, um Diffusions-, Einlagerungs- und Versprödungsprozesse in Werkstoffen zu untersuchen. Mittels Techniken wie Sekundärionenmassenspektrometrie oder Neutronenstreuung lassen sich räumliche Verteilungen und Transportkoeffizienten bestimmen. In metallischen und polymeren Systemen ermöglicht dies die Aufklärung von Mechanismen der Wasserstoffversprödung, Korrosionsreaktionen und Barriereeigenschaften von Beschichtungen.
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