Lecture
RSMSE 2026
Synchrotron-Röntgendiffraktion nutzt hochbrillante, monochromatische und häufig pulsförmige Röntgenstrahlen aus Speicherringen zur hochauflösenden Strukturanalyse. Sie erlaubt in-situ- und operando-Untersuchungen von Phasenumwandlungen, Textur, Eigenspannungen, Defektdichten und Nanostrukturen in Werkstoffen. Durch variable Wellenlänge und fokussierte Mikrobeams werden Mapping, Tomographie und zeitaufgelöste Messungen ermöglicht, die weit über die Leistungsfähigkeit konventioneller Laborquellen hinausgehen.
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