Kikuchi-Muster sind in der Elektronenbeugung (TEM, EBSD) beobachtbare Bänder, die durch inelastische und nachfolgende elastische Streuung entstehen. Sie repräsentieren kristallographische Ebenen und ermöglichen hochpräzise Bestimmung von Orientierung, Textur, Phasen und Fehlorientierungen. In der Werkstoffanalyse dienen sie zur Korngrenzencharakterisierung, Spannungsanalyse und Validierung von Kristallplastizitätsmodellen.
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