Sind durch die Kristallstruktur definierte, energetisch bevorzugte Oberflächen mit spezifischer Miller-Indizierung. Ihre Orientierung beeinflusst Oberflächenenergie, Benetzung, Adhäsion, Wachstumsmorphologie, Korrosionsverhalten, katalytische Aktivität und mechanische Eigenschaften (z.B. Sprödbruchflächen). Kontrolle kristallographischer Facetten in Kristallen, Dünnschichten oder Nanopartikeln erlaubt das gezielte Tailoring funktionaler und struktureller Werkstoffe.
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