Elektrochemisches Ätzen

Elektrochemisches Ätzen ist ein materialabtragendes Verfahren, bei dem ein Werkstoff anodisch in einem Elektrolyten aufgelöst wird. Durch Kontrolle von Stromdichte, Potential und Elektrolytzusammensetzung lassen sich Oberflächen selektiv strukturieren, polieren oder entgraten. In der Werkstoffwissenschaft dient es zur Gefügeaufbereitung für die Metallographie, Mikrostrukturfreilegung sowie zur Herstellung mikro- und nanostrukturierter Funktionsoberflächen.

Verwandte Tags

© 2026