Ermüdungsschäden entstehen durch zyklische mechanische Beanspruchung unterhalb der statischen Festigkeit und umfassen Rissinitiierung, Rissausbreitung und finalen Bruch. Mikroskopisch spielen Versetzungsakkumulation, Mikroschlupf und Oberflächendefekte eine zentrale Rolle. Die Schadensentwicklung wird durch Spannungsamplitude, Mittelspannung, Umgebungsbedingungen und Mikrostruktur beeinflusst. Werkstoffwissenschaftlich relevant sind Lebensdauermodelle, Bruchmechanik und schadenstolerante Auslegung.
© 2026