Zyklische Eindringtests sind instrumentierte Härteprüfungen, bei denen eine Probe wiederholt be- und entlastet wird, um das lokale elastisch-plastische Verhalten zu charakterisieren. Aus Last-Tiefen-Hysteresen lassen sich Modul, Fließspannung, Verfestigung, Kriech- und Ermüdungsphänomene auf Mikroskala ableiten. Sie eignen sich besonders für dünne Schichten, Gradientenwerkstoffe und lokal inhomogene Mikrostrukturen.
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