Mikromagnetismus beschreibt die kontinuierliche Theorie der Magnetisierung in Ferromagneten auf Längenskalen oberhalb der atomaren, aber unterhalb makroskopischer Dimensionen. Unter Minimierung der Gesamtenergie (Austausch-, Anisotropie-, Zeeman- und Entmagnetisierungsenergie) werden Domänenstrukturen, Domänenwände und Wirbelzustände berechnet. In der Werkstoffwissenschaft ermöglicht er das Verständnis magnetischer Hysterese, Koerzitivfeldstärken und das Design magnetischer Speicher- und Sensorwerkstoffe.
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