Hydrophobizität beschreibt die Tendenz einer festen Oberfläche, Wasser abzuweisen, quantifiziert durch hohe Kontaktwinkel und geringe Benetzbarkeit. Sie resultiert aus niedriger Oberflächenenergie und oft hierarchischer Rauheit. In den Materialwissenschaften ist sie zentral für Korrosionsschutz, Antifouling, Selbstreinigung und Grenzflächenhaftung. Designstrategien kombinieren chemische Funktionalisierung, Mikro-/Nanostrukturierung und Polymer- oder Beschichtungswerkstoffe.
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