Standardzugabe ist eine quantitative analytische Methode, bei der definierte Mengen eines Analyten direkt zur Probe zugesetzt werden, um Matrixeffekte zu kompensieren. In der Werkstoffanalytik, etwa bei ICP‑OES oder Elektrochemie, wird die Messgröße gegen die zugesetzte Konzentration aufgetragen und durch Extrapolation die ursprüngliche Konzentration bestimmt. Dies verbessert Genauigkeit bei komplexen Matrizes wie Legierungen, Schlacken oder Prozesslösungen.
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