Region Growing ist ein segmentierungsbasiertes Bildanalyseverfahren, bei dem ausgehend von Startkeimen benachbarte Pixel oder Voxeln mit ähnlichen Eigenschaften (z.B. Grauwert, Textur) iterativ hinzugefügt werden. In der Werkstoffwissenschaft wird es zur Phasen-, Poren- und Rissanalyse in Mikrostrukturbildern (µ-CT, REM, Lichtmikroskopie) eingesetzt. Die Methode erlaubt quantitative Gefügecharakterisierung, ist aber empfindlich gegenüber Rauschen und erfordert gut gewählte Homogenitätskriterien.
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