Phasengrenzen sind zweidimensionale Defekte, die Bereiche unterschiedlicher thermodynamischer Phase oder Ordnung in einem Material trennen. Ihre chemische Zusammensetzung, Energie, Struktur und Mobilität beeinflussen Keimbildung, Phasenumwandlungen, Diffusion und mechanisches Verhalten. Kontrollierte Gestaltung von Phasengrenzen, etwa in Mehrphasenlegierungen oder Verbundwerkstoffen, ist entscheidend für Festigkeit, Zähigkeit und funktionale Eigenschaften.
© 2026