Elektropolieren ist ein elektrochemischer Abtragsprozess, bei dem ein Werkstück als Anode in einem geeigneten Elektrolyten unter kontrollierter Spannung gelöst wird. Durch bevorzugten Abtrag von Rauheitsspitzen werden Oberflächen geglättet, entgratet und passiviert. In der Werkstoffwissenschaft dient es zur Probenpräparation für Mikroskopie (z.B. TEM), zur Reduktion von Kerben und zur Verbesserung von Korrosions- und Ermüdungseigenschaften.
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