Vortrag
59. Metallographie-Tagung 2025 - Materialographie
Ferrit bezeichnet in der Metallkunde die kubisch-raumzentrierte α- oder δ-Fe-Phase mit begrenzter Löslichkeit von Legierungselementen. Er ist im Vergleich zu Austenit weich, duktil und ferromagnetisch und prägt das Verhalten ferritischer und ferritisch-perlitischer Stähle. Eigenschaften hängen von Korngröße, Ausscheidungen, Versetzungsdichte und Textur ab. Ferritbildung, -stabilisierung und -umwandlung werden durch Legierung, Wärmebehandlung und Umformprozesse gezielt gesteuert.
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