Grenzflächenstabilität beschreibt die zeitliche Beständigkeit chemischer Zusammensetzung, Phasenverteilung und mechanischer Integrität von Phasengrenzen, Schichten oder Verbundwerkstoffen. Getrieben durch Diffusion, Reaktionen, Segregation oder Versetzungsbewegung können intermetallische Phasen, Entnetzung, Entbindung oder Rissbildung auftreten. Werkstoffwissenschaftlich werden Thermodynamik, Kinetik und Spannungszustände optimiert, um zuverlässige Grenzflächen für Hochtemperatur- und Mikroelektronikanwendungen zu gewährleisten.
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