Prozesskontrollierbarkeit beschreibt die Fähigkeit, einen Werkstoff- oder Fertigungsprozess so zu regeln, dass Zielgrößen wie Mikrostruktur und Eigenschaften reproduzierbar erreicht werden. Sie hängt von Prozessdynamik, Mess- und Stellgrößen, Störeinflüssen und Modellgüte ab. In der Werkstofftechnik werden Regelstrategien, Sensitivitätsanalysen und robuste Prozessfenster entwickelt, um Schwankungen in Rohstoffen und Umgebungsbedingungen zu kompensieren und eine konstante Werkstoffqualität sicherzustellen.
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