Nichtmetallische Einschlüsse

Nichtmetallische Einschlüsse sind feste, meist oxidische, sulfidische oder nitridische Partikel in metallischen Werkstoffen, die sich während Schmelzen, Gießen oder Sekundärmetallurgie bilden. Ihre Größe, Morphologie, Verteilung und Benetzung beeinflussen Kerbschlagzähigkeit, Ermüdung, Bruchinitiierung und Korrosionsverhalten. Werkstoff- und Prozessgestaltung zielen auf kontrollierte Modifikation oder Entfernung dieser Einschlüsse mittels Desoxidation, Argonspülung und Schlackenführung.

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