Rückverfolgbarkeit bezeichnet die lückenlose Zuordnung eines Werkstoffs oder Bauteils zu seinen Ausgangsmaterialien, Prozessschritten, Prüfungen und Einsatzbedingungen. Sie basiert auf eindeutigen Identifikatoren, Prozessdatenaufzeichnung und Dokumentation entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In der Werkstofftechnik ist sie essenziell für Qualitätsmanagement, Schadensanalyse, regulatorische Anforderungen, Lebensdauervorhersage sowie für datengetriebenes Werkstoff‑ und Prozessdesign.
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