Lichtoptische Mikroskopie nutzt sichtbare Strahlung und optische Linsensysteme zur Abbildung von Mikrostrukturen mit Auflösungen bis etwa 200 nm. In den Materialwissenschaften werden Gefügebestandteile, Korngrößen, Texturen, Poren und Risse mittels Hellfeld, Dunkelfeld, Polarisations‑ und Differenzinterferenzkontrast charakterisiert, häufig nach Ätzen oder Färben zur Phasen‑ und Grenzflächendarstellung.
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